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Feld der Deutschen reduziert sich bei den „AK ladies open“

  • Erstellt von Hans Peter Scholz
  • 17. Februar 2017 10:09:45 CET
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ALTENKIRCHEN. Das Feld der deutschen Spielerinnen hat sich im Achtelfinale der „AK ladies open“ deutlich ausgedünnt. Gleich fünf Vertreterinnen des DTB sind am Donnerstag ausgeschieden.


Dabei eröffnete Lokalmatadorin Romy Kölzer den sechsten Turniertag in Altenkirchen mit einem Paukenschlag. Sie nahm der Britin Tara Moore den ersten Satz ab, musste mit zunehmender Spielzeit aber erkennen, dass die Nummer zwei der Setzliste für den Neuprofi aus Betzdorf noch eine Nummer zu groß ist. Moore gewann die Durchgänge Nummer zwei und drei mit 6:3 und 6:0.  Auch die mit einer Wild-Card gestartete Anna Zaja (6:7 und 2:6 gegen Anna Kalinskaya) und Tayisiya Morderger (5:7 und 4:6 gegen Magdalena Rybarikova) mussten die Segel streichen. Die Zahl der im Turnier Verbleibenden aus der Einzel-Setzliste verringerte sich auf fünf, weil Tamara Korpatsch ( FOTO) gegen Jesika Maleckova verlor. Die Hamburgerin erwischte vor den Augen von Bundestrainerin Barbara Rittner einen Fehlstart (3:6). Das 6:2 im zweiten Satz gab der 21-Jährigen auch nicht die erhoffte Sicherheit. Maleckova breakte im dritten dreimal, Korpatsch nur zweimal – das reichte der Slowakin für den Viertelfinaleinzug.
Beendet ist das Turnier auch für Mitfavoritin Katharina Hobgarski. Die 19-Jährige unterlag in der Night-Session Vivian Heisen. Die Qualifikantin ließ sich nicht davon unterkriegen, den zweiten Satz nach 4:2-Führung noch mit 4:6 abgegeben zu haben. Im entscheidenden Durchgang schlug sie zurück (6:2) und setzte ihren Siegeszug in Altenkirchen fort. „Ich habe heute von meinem Aufschlag profitiert, der ganz gut kam“, erklärte Heisen, während ihre Gegnerin „unzufrieden mit dem Return“ war.
Verbissen kämpften im Doppel die topgesetzten An Sophie Mestach/Lesley Kerkhove und Quirine Lemoine/Eva Wacanno um den Einzug in die Vorschlussrunde. Erst in der Verlängerung des spannenden Match-Tie-Breaks behielten Mestach/Kerkhove mit 13:11 die Oberhand. Sie treffen im Halbfinale am heutigen Freitag auf  Alexandra Cadantu/Cornelia Lister. Auch das zweite, ursprünglich für Samstag vorgesehene Semifinale zwischen Tara Moore/Conny Perrin und Valentini Grammatikopoulou/Anna Kalinskaja kommt heute zur Austragung, weil mit Perrin, Kerkhove und Mestach Beteiligte aus beiden Paarungen für Turniere in Moskau und Budapest gemeldet haben. Die Vorterminierung ermöglicht dem unterlegenen Doppel rechtzeitig weiterzureisen und hat auch Auswirkungen auf den Zeitplan am Samstag: Die beiden Einzelhalbfinals beginnen erst ab 14 Uhr und nicht wie vorgesehen ab 13 Uhr.

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