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In Altenkirchen die Liebe zu Tennisturnieren entdeckt

  • Erstellt von Hans Peter Scholz
  • 16. Februar 2017 09:37:31 CET
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ALTENKIRCHEN. SRS-Sportpark in Altenkirchen, dritter Qualifikationstag der AK ladies open: Reno befindet sich am frühen Nachmittag auf dem Weg in die Halle. „Polina Leykina spielt“, sagt er. Die Russin möchte er sich gerne ansehen, „weil sie so emotional und mitreißend auftritt, die Zuschauer einfach mitreißt“.

Reno kennt Leykina noch aus dem vergangenen Jahr, als die heute 22-Jährige die Schweizerin Amra Sadikovic in drei dramatischen Sätzen niederkämpfte. „Es war so eine typische Begegnung, in der man Sympathie für eine Spielerin entwickelt, deren Ergebnisse man danach automatisch weiterverfolgt“, erklärt Reno. Wer mit ihm spricht, merkt direkt, dass Reno sich mit den AK ladies open hervorragend auskennt. Seit 2015, als Carina Witthöft gewann, ist der Mann aus der Nähe von Düsseldorf dabei. Auch diesmal wieder. „Im Laufe der Woche komme ich einige Male her“, lässt er wissen. Der Rheinländer hat in Altenkirchen die Liebe zu Tennisevents entdeckt. Als selbst aktiver Spieler hat er vor einigen Jahren in Kaarst, quasi vor der eigenen Haustür, erstmals ein Turnier verfolgt. „Dann schaute ich im Internet nach, wo es ähnliche Veranstaltungen gibt. Ich bin auf Altenkirchen gestoßen und muss sagen, dass die AK ladies open mich infiziert haben. Es liegt an der Atmosphäre, am netten Umfeld und dem Herzblut, das alle Beteiligten hier investieren. Wenn ich nach Altenkirchen fahre, ist das für mich wie Urlaub. Schon beim Verlassen der Autobahn habe ich vor Freude ein Strahlen auf dem Gesicht“, schwärmt Reno, der sein Interesse am Weißen Sport inzwischen ausgedehnt hat. Unter anderem war er Gast bei den Turnieren in Essen und Wiesbaden, aber die AK ladies open bleiben sein Favorit. „Die Veranstaltung hat einfach etwas, sie ist zu meinem Hobby geworden und ist ein Turnier, das ich nicht verlieren möchte.“ Bis einschließlich 2019 ist die Zukunft bereits gesichert, dann entscheidet der Weltverband ITF wie gehabt im Drei-Jahres-Rhythmus über die Weiterlizenzierung. Die Entwicklung spricht dafür, dass Reno sein Turnier nicht verliert. Der Stellenwert und die Beliebtheit der AK ladies open sind hoch. „Und es kommen immer mehr Zuschauer. Das spricht für sich“, bemerkt der Edelfan, der durch Altenkirchen auf den Geschmack gekommen ist und seinen Tennishorizont auf Besuche von WTA- und ATP-Turnieren ausdehnen will. Aber eines macht er deutlich: Nach Altenkirchen wird er auch weiterhin zurückkommen. Schließlich hat er im Westerwald die Liebe zu einem neuen Hobby entdeckt.

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